Mitarbeiterführung

Die wichtigste Tätigkeit der Führungskraft ist neben dem Beitrag zur Geschäftsentwicklung die Mitarbeiterführung. Das Team muss als Ganzes aber auch jeder Mitarbeiter individuell geführt werden. Die Art der Führung entscheidet maßgeblich über die Leistung der Mitarbeiter und den Erfolg des Teams.

Aufgaben der Mitarbeiterführung

Im Rahmen der Mitarbeiterführung hat die Führungskraft die folgenden Aufgaben:

  •  Auswahl von Personal
  •  Setzen von Zielen
  •  Verteilen von Aufgaben
  •  Organisation & Planung
  •  Kontrolle der Ergebnisse
  •  Ansprache der Motive der Mitarbeiter
  •  Lösen von Konflikten

Werkzeuge zur Mitarbeiterführung

Damit die Führungskraft diese Aufgaben gut erfüllen kann, stehen ihr die folgenden Werkzeuge zur Verfügung:

  •  Personalauswahlgespräch
  •  Formale Anweisungen
  •  Feedback
  •  Mitarbeitergespräch
  •  Konfliktgespräch
  •  Teammeetings
  •  Visionstage / Teamentwicklung
  •  Zeit-Management
  •  Projektmanagment
  •  …

Für alle genannten Werkzeuge gibt es einen klar geregelten Ablauf und Leitfäden, die die Anwendung und den Erfolg der Maßnahme unterstützten. Wie ein Handwerk, kann jeder Mensch die Fähigkeit der Mitarbeiterführung erlernen.

Beispiel: Feedback geben

Beispielhaft aus der Werkzeugkiste ein Leitfaden zum Geben von Feedback in 3 Schritten:

Beim Feedback möchte die Führungskraft dem Mitarbeiter ihre Sichtweise auf einen Sachverhalt anbieten und gemeinsam mit dem Mitarbeiter eine neue Herangehensweise finden. Feedback ist keine Anweisung sondern ein Angebot zum Dialog und fördert die Eigenverantwortung des Mitarbeiters.

  1. Wahrnehmung (Beobachtung)
  2. Von meiner Perspektive aus sah es so aus, dass …
    Ich habe gesehen, dass …
    In meiner Wahrnehmung war es so, dass …

  1. Wirkung
  2. In mir hat das ein Gefühl von … hervorgerufen.
    Das hat mich geärgert.
    Das habe ich nicht verstanden. / Das hat mich irritiert.

  1. Veränderung
  2. Für mich ist es wichtig, dass …
    Ich wünsche mir, dass …
    Es hilft mir, wenn …
    Wie können wir in Zukunft damit umgehen?

Spätestens nach dem Veränderungswunsch sollte das Feedback in einen Dialog übergehen. Wenn es bereits Unklarheiten zur Beobachtung, Interpretation oder emotionalen Wirkung gibt, dann entsprechend früher.

Bei allen Schritten ist es wichtig die eigene Perspektive beizubehalten. Es geht darum was man selbst beobachtet hat, wie man es persönlich interpretiert, wie es auf einen selbst wirkt und was man sich selbst wünscht (so genannten Ich-Botschaften).

Angebot

Die genannten Themen können in unterschiedlicher Tiefe besprochen werden. Erfahrungsgemäß sind zweitägige Seminare ein guter Start. Gegebenenfalls kann man die Themen auch modular behandeln. Gerne unterbreite ich Ihnen einen individuelles Angebot für ein Inhouse-Seminar. Bitte nehmen sie dazu per Email Kontakt mit mir auf.